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Sexuelle Unlust beim Mann: Symptome, Ursachen und konkrete Tipps

Lesezeit 15 min

Es ist eines der Rollenklischees schlechthin: Männer haben immer Lust auf Sex. Dabei ist sexuelle Unlust bei Männern weiter verbreitet als man denkt. Sexuelle Lust fängt bei beiden Geschlechtern im Kopf an – und wenn der blockiert ist, nimmt das auch auf die männliche Libido Einfluss.

Stress, Beziehungsprobleme, Angstzustände oder großer Druck führen zu einer verminderten Libido. In seltenen Fällen hat es auch körperliche Ursachen, wenn der Mann keine Lust mehr hat. Die wenigsten Männer trauen sich, offen darüber zu sprechen -was wiederum dazu führt, dass es sie nur noch mehr belastet – das führt zu noch mehr Druck und vergrößert das Problem weiter.

Sexuelle Unlust beim Mann belastet damit auch die Beziehung. Höchste Zeit also, das Thema anzusprechen und den Gründen, Symptomen und Lösungswegen auf den Grund zu gehen.

Keine Lust auf Sex: So äußert sich sexuelle Unlust beim Mann

Oft passiert es eher schleichend: eine gewisse Normalität mogelt sich in die Beziehung ein. Ein Hausbau steht an, das erste Kind und dazu ein beruflicher Aufstieg oder eine Beförderung. Viel Zeit für Zweisamkeit bleibt am Ende des Tages oft nicht mehr. Nicht selten ist es er, der daraus resultierend kein Verlangen nach Sex mehr hat. Die Abende, an denen Flaute im Bett herrscht, weil der Mann keine Lust hat, häufen sich. Insgesamt gibt es nur noch wenig Sex in der Beziehung.

Wenn man(n) dabei wirklich ehrlich ist, will und kann er auch gar nicht anders. Ist das dann einfach Stress? Oder eine gelegentliche Phase? Oder ist das bereits etwas Ernstzunehmendes?

Schwankungen im Liebesleben sind soweit völlig normal. Nicht jeder ist jeden Tag gleich gut gelaunt und es gibt vorübergehende Phasen, in denen man(n) einfach weniger Lust verspürt und so gar keinen Kopf dafür hat, sich auf die Partnerin einzulassen. Generell muss sich auch niemand den Druck selbst auferlegen, immer zu wollen und immer zu können. Das wäre unrealistisch. 

Sollte man(n) allerdings über einen längeren Zeitraum hinweg eines oder mehrere der folgenden Symptome an sich feststellen, macht es Sinn, dem Ganzen auf den Grund zu gehen:

  • es besteht absolut kein Verlangen mehr nach dem Partner oder der Partnerin
  • Mann will keine körperliche Nähe mehr
  • Er fühlt sich sexuell unzufrieden in der Beziehung, will aber trotzdem oder gerade deswegen keinen Sex in der Beziehung
  • Mann hat kein Lustempfinden mehr – weder auf die Partnerin noch auf andere
  • Er verspürt keine sexuellen Gefühle mehr – auch dann nicht, wenn er jemand wirklich Attraktives sieht oder angeflirtet wird

Der lustlose Mann ist tatsächlich ein Phänomen, das in den letzten 20 Jahren zugenommen hat. Rund 15% aller Männer sind davon betroffen. (1) Die Lustlosigkeit kann dabei verschieden stark ausgeprägt sein - über eine kürzere oder längere Phase oder gar bis hin zu komplettem Desinteresse an Lust und Liebe. 

Ursachen für sexuelle Unlust beim Mann

Die Gründe, weswegen der Mann keine Lust auf Sex hat, können dabei recht verschieden sein – ganz genauso wie die sexuelle Unlust der Frau übrigens. Zum einen nimmt die Libido beim Mann im Alter ganz natürlich ab. Durch die gestiegene Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten tritt eine derartige Störung häufiger auf. Ein Libidoverlust kann allerdings auch gesundheitliche oder medizinische Gründe haben.

Wer an einer schwerwiegenderen Erkrankung leidet, dem fehlt häufig die Lust auf Sex. Auch können Medikamente als Nebenwirkung mit sich bringen, dass der Mann keine Lust auf Sex mehr hat.

In den allermeisten Fällen ist die Unlust allerdings psychisch begründet. Wenn der Mann kein körperliches Interesse am Partner mehr hat, liegt es sehr häufig an einem zu hohen gesellschaftlichen Leistungsdruck – sowohl beruflich als auch sexuell. Unsere aufgeklärte Generation erzeugt höhere Erwartungen und differenzierte Bedürfnisse. Diese Erwartungen zu erfüllen, überfordert viele. Hinzu kommt ein immer noch enger getakteter Alltag – die Anforderungen im Job werden höher, die Anforderungen im Privatleben ebenso. Viele Männer schaffen es da kaum mehr, abzuschalten.

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Soziale Gründe für sexuelle Unlust beim Mann

Wenn der Mann keine Lust auf Sex hat, kann das auch konkrete soziale Gründe haben, die weit differenzierter begründet sind als beispielsweise der alltägliche Stress in der Arbeit oder der Streit mit den Kollegen. Liegen soziale Gründe dafür vor, dass der Mann kein körperliches Interesse mehr am Partner hat, dann ist die Ursache direkt innerhalb der eigenen vier Wände und in der Art, wie die Beziehung sich abspielt, zu finden.  

Sexueller Druck in der Beziehung

Sexuelle Unzufriedenheit beim Mann kann in vielen Fällen auf ein sexuelles Ungleichgewicht in der Beziehung zurückzuführen sein. Nicht selten hat einer der beiden Beziehungsparts ganz andere sexuelle Vorstellungen oder Präferenzen als der andere. Oft liegt das so weit auseinander, dass es dem anderen nicht möglich oder er/sie nicht bereit ist, diese zu erfüllen. Nach und nach beginnen beide Partner, eine andere „Verlangenssprache“ zu sprechen und sich so sexuell zu entfremden.

Ein weiteres klassisches Beispiel ist: er hat beruflich extremen Druck und merkt nach und nach, dass sein Kopf viel zu voll ist, um sich abends noch wirklich auf seine Partnerin einlassen zu können oder wollen. So oft sie auch den Versuch unternimmt, mit ihm Sex zu haben, so oft schmettert er sie völlig übermüdet oder entkräftet ab. Es will ihm einfach nicht mehr gelingen, ihr gegenüber seine Libido zu steigern.

Unweigerlich baut sich ein Druck innerhalb der Beziehung auf, der die Situation nur noch mehr anspannt. Kein Sexleben mehr in der Ehe oder Beziehung ist meist die unweigerliche Folge. Die sexuelle Frustration kann unschöne Symptome haben: oft bricht einer der beiden Beziehungspartner aus und holt sich seine Erfüllung woanders. 

Kein Interesse an körperlicher Nähe

Oftmals sind es inzwischen die Frauen, denen es besser zu gelingen scheint, Alltag und Liebesleben nebeneinander auf die Reihe zu bekommen und die unter der körperlichen Distanzierung des Partners leiden. „Ich will öfter als mein Freund“, „mein Mann will keine Zärtlichkeiten mehr“ oder „mein Partner will keinen Sex mehr“ sind die Sätze, die dann die beste Freundin oder in nicht wenigen Fällen auch der/die Therapeut/in zu hören bekommt. Versiegt das körperliche Interesse des einen Partners am anderen, kommt es unweigerlich zu einer ersten Schieflage innerhalb der Beziehung.

Konflikte in der Partnerschaft

In den allermeisten Fällen endet sexuelle Zurückweisung in andauerndem Streit. Je häufiger ein Partner zurückgewiesen wird, desto verletzter wird dessen Ego mit der Zeit. Spannungen entstehen zwischen beiden und Konflikte in der Partnerschaft sind die Folge.

Psychische Gründe für sexuelle Unlust beim Mann

Wie bereits thematisiert, sind es oft psychische Gründe, die den Mann keine Lust auf Sexualität mehr haben lassen. Der Kopf blockiert, ist zu voll mit Belastendem und es gelingt ihm einfach nicht mehr, abzuschalten. 

Stress im Alltag oder auf der Arbeit

Stress im Alltag ist dabei der Hauptauslöser, warum kein Sex mehr in der Beziehung passiert. Dabei kann Alltagsstress vielfältig sein und verschiedene Intensitätslevel mit sich bringen. Wer dauerhaft im Job Vollgas gibt, viel Verantwortung trägt, sich mit komplizierten Vorgesetzten oder schwierigen Kollegen herumplagt und wer abends nie das Gefühl hat, mit seiner Arbeit fertig geworden zu sein, kann mit der Zeit immer schlechter abschalten und hat irgendwann einfach kein Verlangen nach sexueller Interaktion mehr.

Die Gedanken kreisen und das Stresslevel will einfach nicht weniger werden. Oft können hier stresslindernde Hilfsmittel Wunder wirken. Es gibt natürliche Wirkstoffe wie beispielsweise Rosenwurz, die auf den berühmten Schalter im Hirn wirken können. Wer seit einiger Zeit bei sich beobachtet, immer schlechter abschalten zu können, der könnte mit Naturwirkstoffen als ersten Versuch gut beraten sein. 

Depressionen

Dauert ein Stresszustand länger an, kann es zu Burnout oder Depressionen kommen. Sie sind die Folge von langfristiger Überforderung. Eine Depression wirkt sich auf die Partnerschaft und Sexualität wiederum ganz entscheidend aus. Denn sexuelle Unlust ist bei Depressionen meist vorprogrammiert. Wer sich auf Talfahrt befindet, kann körperliche Intimität in den seltensten Fällen genießen.

Wer bei sich neben einem Libidoverlust über einen länger andauernden zusammenhängenden Zeitraum Stimmungsschwankungen, das Gefühl von Traurigkeit, Ausgebranntheit oder eine allgemeine Lustlosigkeit feststellt, sollte sich dringend professionelle Hilfe bei Arzt/Ärztin oder Psychotherapeut/in suchen. 

Eine Depression muss behandelt werden. Sie „verheilt“ nicht einfach wieder von selbst. Ein Aspekt sollte hier allerdings auch noch angesprochen werden: Oftmals kann es als Nebenwirkung zu einem Verlust der Libido durch Antidepressiva kommen. Wer also medikamentös eingestellt wird und vielleicht sogar eine Besserung seines Allgemeinzustandes feststellt, dennoch aber nach wie vor keine Lust auf Sex verspürt, könnte es mit einer Nebenwirkung zu tun haben.

In diesem Fall hilft eine erneute Rücksprache mit dem Arzt – es gibt Antidepressiva ohne Libidoverlust. Eventuell kann der Arzt die Gabe auch anders einstellen.

Körperliche Gründe für sexuelle Unlust beim Mann

Neben den psychischen gibt es zweifelsohne auch körperliche Gründe für Müdigkeit und sexuelle Unlust beim Mann. Die können ganz natürliche Ursachen oder aber auch gesundheitliche oder gar ernstzunehmende gesundheitliche haben.

Alter

Eine ganz normale Ursache ist das Alter: der Libidoverlust. Eine beim Mann über 50 ist natürlich. Mit den Jahren nimmt die hormonelle Aktivität der Hoden ab, damit sinkt zugleich die Testosteronproduktion. Die Folge ist eine verminderte sexuelle Lust.

Mangel an Testosteron

Auch kann die sexuelle Unlust beim Mann in einer Testosteron-Unterfunktion begründet liegen. Manche Männer haben einen von Natur aus zu niedrigen Testosteronspiegel – andere wiederum durch einen ungesunden Lebenswandel. So sich können Stress, Nikotin oder Alkoholkonsum beispielsweise negativ auf die Testosteronwerte auswirken. Wie man Testosteron natürlich steigern kann, erklären wir in einem anderen Beitrag.

Medikamente

Wer aufgrund einer Erkrankung Medikamente nehmen muss, sollte möglicherweise den Beipackzettel studieren. Der Libidoverlust beim Mann kann von Medikamenten her begründet sein. Diverse Arzneimittel haben als dokumentierte Nebenwirkungen Potenzprobleme und Libidoverlust zur Folge. Dies betrifft unter anderem blutdrucksenkende Herz-Kreislauf-Medikamente wie Thiazide, Spironolacton-Diuretika und Betablocker.

Die Alphablocker Alfuzosin und Tamsulosin werden bei gutartig vergrößerter Prostata verordnet. Sie können bei Männern Ejakulationsprobleme verursachen. Auch Arzneimittel gegen Diabetes und Antidepressiva können die Libido und Orgasmusfähigkeit bei beiden Geschlechtern beeinträchtigen. Medikamente gegen Krebs haben ebenfalls Einfluss auf die Libido, ebenso wie Arzneimittel, die bei einer Parkinsonerkrankung oder bei Epilepsie verordnet werden. (2)

Keine Lust auf Sexualität? Das kann die Libido steigern

Wer vorübergehend keine Lust auf Sex hat und ernstere gesundheitliche Gründe ausschließen kann, der kann sich mit ein paar einfachen Tricks wieder in Schwung bringen. Wie sich die Libido steigern lässt, zeigen wir dir in einem anderen Beitrag noch ausführlicher. Zunächst aber mal eine kurze Zusammenfassung: 

Den Kopf frei bekommen: Sexuelle Blockaden beim Mann lösen

Zunächst einmal gilt: Psyche und Sexualität korrelieren. Ein blockierter Kopf bringt im Umkehrschluss auch eine Blockade im Bett.Vielleicht hilft ein kurzes Entspannungsritual am Abend, um den Alltag abzuschütteln, ein entspanntes Candle Light Dinner oder eine Sporteinheit. Blockaden entstehen im Kopf und sollten dort auch wieder gelöst werden. 

Luststeigernde Lebensmittel

Wem das „Kopf ausschalten“ nicht so gut gelingen will, der kann es mit luststeigernden Lebensmitteln versuchen. Libido steigernde Lebensmittel für den Mann sind vor allem die, die die Durchblutung anregen – Chili eignet sich, aber auch rote Trauben oder Rotwein. Außerdem helfen Lebensmittel mit einem hohen Vitamin A-Anteil – das nämlich unterstützt die Produktion von Sexualhormonen. Hier steckt besonders viel in Kalbsleber, Möhren oder Süßkartoffeln.

Hausmittel gegen sexuelle Unlust beim Mann: Welches Mittel hilft?

Natürlich gibt es auch diverse luststeigernde Mittel für den Mann. Auf dem Markt existieren zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel, oftmals auf natürlicher Basis, die durchblutungssteigernde Inhalte wie beispielsweise Chili oder Ingwer aufweisen. Einige davon sogar mit einer sehr differenzierten Rezeptur. In Qinao PASSION für den Mann ist eine patentierte Zusammensetzung an natürlichen Inhaltsstoffen enthalten, die gezielt auf den männlichen Organismus abgestimmt sind. 

Ungesunde Ernährung

Nicht nur das Gläschen am Abend, sondern auch das, was den Tag über auf deinem Teller landet, beeinflusst deinen Hormon- und damit auch Testosteronhaushalt. Schlecht ist hier alles, was als Fett auf deinen Hüften landet und damit die Testosteronproduktion hemmt – Fast Food, Junk Food oder süße Softdrinks. Gerade zuckerhaltige Getränke verpassen dir über den Tag getrunken einen so hohen Boost an Zucker und leeren Kalorien, dass das Anlegen von überschüssigem Körperfett nahezu vorprogrammiert ist. Das wiederum übt eine östrogene Wirkung aus. Wie du dein Testosteronlevel erhöhen kannst, erfährst hier. 

Fazit

Sex sollte die schönste Nebensache der Welt bleiben. Leistungsdruck oder Profilierungsambitionen sollten dabei nichts verloren haben. Auch sollte man(n) sie nicht vom stressigen Alltag ersticken lassen: denn so viel Zeit für Genuss muss sein! Schon alleine seiner Beziehung zuliebe!

Wer sich schwer tut, den Kopf frei zu bekommen, sollte sich Rituale schaffen, Auszeiten einplanen oder auf effektive Wirkstoffe aus der Natur zurückgreifen. Mit Qinao PASSION ist ein Produkt speziell für den Mann entwickelt worden, das dort ansetzt, wo das Problem für sexuelle Unlust meist auch entsteht: im Gehirn. 

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Quellen:

(1) https://www.minimed.at/medizinische-themen/maennergesundheit/mann-lustlos/
(2) https://www.netdoktor.de/symptome/libidoverlust/