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Sexuelle Unlust bei der Frau: Symptome, Gründe und Tipps

Lesezeit 12 min

Wenig wirkt so betörend und faszinierend auf Männer wie die weibliche Libido. Im Gegenzug dazu kann sexuelle Unlust von Frauen zu gravierenden Beziehungsproblemen führen.

Nicht selten reagieren Männer extrem verunsichert in Bezug auf sich selbst und ihre eigene Männlichkeit, wenn Frau einfach keine Lust hat. Dabei ist der Partner in den seltensten Fällen der Auslöser dafür.

Gründe für den Libidoverlust der Frau gibt es viele. Und es gibt ein Wort, das sich in den 70ern entwickelt hat, mittlerweile jedoch als abwertend empfunden wird: Frigidität, abgeleitet vom lateinischen Wort frigidus für „kühl“ oder „kalt“

Keine Lust auf Sex: So äußert sich sexuelle Unlust bei der Frau

Wieso hat meine Frau keine Lust auf Sexualität? Für viele Männer wird diese Frage zu einem zentralen Beziehungsthema.

Der Libidoverlust der Frau äußert sich vor allem darin, dass sie von sich aus wenig bis gar nicht mehr auf den Partner zugeht. Oft bezieht sich das nicht nur auf den Sex selbst, sondern generell auf körperliche Nähe und Zärtlichkeiten.

Zudem haben Frauen mit einer gestörten Libido weniger bis keine sexuellen Fantasien. Dass Frauen von Natur aus weniger Lust auf Sex haben, ist übrigens längst widerlegt. Wie wichtig Sexualität für Frauen ist, ist spätestens seit dem durchschlagenden Erfolg diverser Erfinder von Sextoys und Dessous Partys klar. 

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Gründe und Ursachen für sexuelle Unlust bei Frauen

Den Libidoverlust gibt es seit den 70er-Jahren als eigenständige Diagnose. Der Begriff umfasst verschiedene sexuelle Störungen. Denn erotische Unlust bei der Frau kann unterschiedliche psychische und körperliche Ursachen haben, zum Beispiel Stress, Erschöpfung, Beziehungsprobleme, Hormone, Krankheiten oder die Einnahme bestimmter Medikamente.

Ein (vorübergehender) Libiodverlust ist gar nicht so selten: In Umfragen gaben rund 30 Prozent der Frauen zwischen 18 und 59 Jahren an, dass ihr sexuelles Verlangen gestört sei.

Sexuelle Unlust beim Mann kommt mit 17 bis 19 Prozent seltener vor als die sexuelle Unlust der Frau. (1) Wie viel sexuelle Lust normal ist, lässt sich allerdings schwer beziffern. Es gibt keinen einheitlichen Maßstab für die „normale“ Libido. Zudem schwankt die Lust beziehungsweise Unlust über die Jahre hinweg, was ein ganz natürlicher Prozess ist.

Zum Problem wird Libidoverlust erst, wenn die Betroffenen oder die Beziehungen darunter leiden

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Soziale Gründe für sexuelle Unlust bei der Frau

Häufig stecken soziale Gründe hinter dem Libidoverlust der Frau. Stress mit Arbeitskollegen, Ängste, traumatische Erfahrungen oder anerzogene Scham spielen einen großen Part. Letztere ist ein Phänomen, das tatsächlich vorwiegend Frauen betrifft.

Noch immer werden sie in klassischen Rollenklischees erzogen und sollen als Mädchen möglichst brav, anständig und konservativ sein, keine aufreizende Kleidung tragen und ihre sexuellen Bedürfnisse nicht äußern.

Das führt dazu, dass sich Frauen nach wie vor nicht oder nur ungenügend (sexuell) selbst wahrnehmen und ihre Wünsche äußern können. Häufig teilen sie ihre Lust und ihre Vorstellung von Sexualität dem Partner nicht mit, erleben somit keine wirkliche Erfüllung dabei und reagieren zunehmend frustriert

Sexueller Druck bei Frauen

Mit der zunehmenden Vermarktung weiblicher Sexualität steigt auch der Druck auf Frauen. Pornofilme zeigen Darstellerinnen, die scheinbar immer und auf alles Lust haben. Auch im Fernsehen gilt: „Sex sells“ – und so bilden viele Formate sexuell freizügige Frauen ab, die sich offen über ihre Experimentierfreudigkeit äußern.

Schnell kann so der Druck entstehen, Männern nur dann zu gefallen, wenn sie genauso unersättlich und experimentierfreudig ist. 

Probleme in der Partnerschaft

Ein klassischer Libido-Killer sind Beziehungsprobleme. Können Männer zumeist einen Streit oder eine Diskussion schneller beilegen, brauchen Frauen weitaus länger, um Probleme zu verarbeiten. Das zieht auch bis ins Schlafzimmer seine Spuren und führt dazu, dass Frauen sich körperlich entziehen und sexuelle Unlust empfinden. 

Physische Ursachen für sexuelle Unlust bei Frauen

Der Libidoverlust der Frau kann jedoch auch körperliche Gründe haben. So sinkt die Lust beispielsweise mit zunehmendem Alter ganz natürlich.

Auch das hormonelle Durcheinander nach einer Geburt kann für eine verringerte Libido sorgen. Darüber hinaus können auch bestimmten Medikamenten oder ein zu geringer Testosteronspiegel als Ursache in Frage kommen.

Sicherlich hört sich letzteres zunächst bizarr an, aber auch das sexuelle Verlangen und die sexuelle Unlust der Frau korrelieren mit dem Testosteronspiegel. 

Schwangerschaft und Geburt

Oft sinkt die Libido gerade zum Ende der Schwangerschaft hin, da sich die Hormonlage verändert. Zudem wird es körperlich oft schwieriger und unangenehmer für Schwangere.

Das gilt jedoch nicht für jede Frau. Deutlich häufiger kommt sexuelle Unlust nach der Geburt vor. Vor allem zum Stillbeginn sorgt das Hormon Prolaktin für verringerte Lust. Ein häufiges Phänomen ist außerdem die sexuelle Unlust 10 Monate nach der Geburt. Über sie berichten viele Frauen.

Häufig steht die in Zusammenhang mit der körperlichen Müdigkeit und den zeitlichen Beschränkungen, die die Versorgung eines Säuglings nun einmal mit sich bringt.  

Sexuelle Unlust bei Frauen ab 50

Dass eine Frau über 50 keine Lust mehr auf Sexualität hat, kann man so pauschal sicher nicht sagen. Dennoch spielt das Alter eine natürliche Rolle bei der Verringerung der Libido.

Während und nach den Wechseljahren produziert der Körper weniger Östrogene und andere Hormone. Unter anderem sinkt auch der Testosteronspiegel um bis zu 50 Prozent. Testosteron aber ist auch bei der Frau das zentrale Hormon wenn es um sexuelle Lust geht.

Medikamente

Die Einnahme bestimmter Medikamente kann ebenfalls zu einem Libidoverlust der Frau führen. In einigen verschreibungspflichtigen Arzneien wie beispielsweise Antidepressiva ist sexuelle Unlust als Nebenwirkung aufgeführt.

Vor allem beeinflussen bestimmte Blutdrucksenker die Libido. Die sogenannten Betablocker können Libidoverlust als Nebenwirkung bei Frauen haben. Sie senken den Blutdruck, indem sie Reaktionen des vegetativen Nervensystems dämpfen. Damit sinkt häufig nicht nur der Blutdruck, sondern auch das sexuelle Verlangen. 

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Testosteronmangel bei Frauen

Ein Mangel an Testosteron kann bei Frauen unterschiedliche Auswirkungen haben. Da Testosteron auch essenziell für unsere Lust ist, kann ein Testosteronmangel bei der Frau zu sexueller Unlust und dem Verlust der Libido führen.

Der Hormonhaushalt ist damit ein wichtiger Faktor, welcher bei einem Libidoverlust nicht vergessen werden sollte. Zu wenig Testosteron hat auch bei der Frau libidoverändernde Auswirkungen. 

Mehr zum Thema Testosteron und Testosteron erhöhen liest du in einem separaten Artikel.

Psychische Gründe für sexuelle Unlust bei der Frau

Schließlich können auch psychische Gründe für einen Libidoverlust der Frau verantwortlich sein. Oft stecken dabei ernsthafte Erkrankungen wie Burn Out oder Depressionen dahinter. In dem Fall sind natürliche luststeigernde Präparate sicher nicht die Lösung, sondern es ist dringend eine ärztliche Behandlung anzuraten.

Depressionen

Keine Frage, wer sich im Gefühlstief befindet, für den ist Sex sicher kein Thema. Wer sich dauerhaft in einem emotionalen Tal befindet und keinen Antrieb für nichts mehr verspürt, leidet möglicherweise an einer Depression.

Zu den häufigen Symptomen dieser psychischen Erkrankung gehört übrigens in 80 bis 90 % der Fälle eine sexuelle Anhedonie und damit verbunden der Libidoverlust. Die Anhedonie als solche bezeichnet allgemein die Unfähigkeit, Lust oder Freude an etwas zu empfinden, das zuvor noch Freude bereitete. 

Stress im Alltag und Beruf

Gerade in stressigen Phasen wird die Lust oft ein weiteres To-do. Zu angespannt, zu eingespannt, schlicht zu müde – das kennen viele Frauen.

Während Männer sich durch Sex entspannen möchten, müssen Frauen meist entspannt sein, um Sex zu wollen.Wird die berufliche Anspannung oder der Stress im Alltag zum Dauerzustand kann das zu einer Art permanentem Erschöpfungsgefühl führen und in der weiteren Konsequenz zu einem Burn Out. 

Keine Lust auf Sexualität? Das kann die Libido steigern

Stecken keine gesundheitlichen Gründe hinter der sexuellen Durststrecke, können lussteigernde Mittel für Frauen für Abhilfe schaffen. Das müssen nicht zwingend Medikamente mit Nebenwirkungen sein. Schon kleine Tricks, Veränderungen im Alltag oder natürliche Extrakte können die Libido anregen. 

Alltagsstress entfliehen

Psyche und Sexualität korrelieren bei Frauen noch sehr viel mehr miteinander als bei Männern. Um Lust auf Sex zu haben, müssen Frauen sich entspannt fühlen. Hier kann schon ein kurzer Tapetenwechsel helfen – ein Candlelight Dinner, ein Wochenendtrip oder ein Wellness-Tag beispielsweise. Ideen, um dem Alltagsstress zu entfliehen, gibt es sicher viele. 

Medikamente

Der Griff zu Medikamenten sollte sicherlich der letzte sein – und wenn dann in Absprache mit dem Arzt. Nahrungsergänzungsmittel oder luststeigernde Lebensmittel sind hingegen immer eine Alternative, die man ausprobieren kann. Es gibt viele natürliche Wirkstoffe, die eine aphrodisierende Wirkung besitzen. 

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Hausmittel: Alternativen um die Libido zu steigern

Sicherlich hat jeder schon einmal von Libido steigernden Lebensmittel für den Mann etwas gehört. So sollen beispielsweise Austern, Petersilie oder Spargel die männliche Potenz steigern und seine Libido boosten. Auch für die Frau gibt es diese Hausmittelchen. Sie sind möglicherweise nur noch nicht ganz so bekannt. 

Mönchspfeffer

Mönchspfeffer kann die Libido der Frau beispielsweise positiv beeinflussen. Die Heilpflanze wirkt nämlich auf die Dopaminrezeptoren und sorgt somit dafür, dass Frau sich wieder leichter, unbeschwerter und wohler fühlt.

Sie wird auch bei Menstruationsbeschwerden oder zur Linderung des prämenstruellen Syndroms eingesetzt. Zudem lässt Mönchspfeffer den Testosteronspiegel steigen, was wiederum für mehr sexuelle Lust sorgt. 

Weitere Hausmittel

Im Ernährungsbereich gibt es noch weitere Hausmittel, die die weibliche Libido steigern sollen. So zählen durchblutungsfördernde Gewürze, Chili, Knoblauch oder Ingwer dazu. Auch wird dunkler Schokolade eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt.

Ebenso libidosteigernd: regelmäßige Selbstbefriedigung. Es mag seltsam klingen, aber abgesehen von der Ernährung kann Masturbation Frau dabei helfen, die verloren gegangene Lust wieder zu entfachen.

Der Grund dafür ist ganz einfach biologisch erklärt: beim Orgasmus werden Hormone wie Testosteron ausgeschüttet, die sich positiv auf die Libido auswirken. 

Fazit

Sexueller Frust und sexuelle Unlust müssen nicht sein. Stecken medizinische Gründe hinter der fehlenden Libido, sollte man diese unbedingt ärztlich abklären. Steht ein zu voller Kopf oder Terminkalender im Weg, kann man seinem Glück mit einfachen Tricks oder natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln durchaus auf die Sprünge helfen.

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Quellen:

(1)
https://focus-arztsuche.de/magazin/symptome/libidoverlust-was-er-bedeutet-woher-er-kommt