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Endorphine » Das Glückshormon einfach erklärt

Lesezeit 10 min

Endorphine – wenn sie unseren Körper durchströmen, möchten wir am liebsten die ganze Welt umarmen. Sie wecken unsere gute Laune und versetzen uns unter Tatendrang.Wirklich damit beschäftigt, haben sich bisher allerdings die wenigsten. Was sind Endorphine überhaupt? Und wie kommt es, dass sie für ein Glücksgefühl in unserem Körper sorgen?

Definition Endorphine - Was sind Endorphine?

Endorphine sind auch als Glückshormone bekannt. Das sogenannte Glückshormon besteht dabei aus bis zu fünf Aminosäuren und wird unterteilt in

  • Alpha-Endorphin
  • Beta-Endorphin
  • Gamma-Endorphin

Das Beta-Endorphin kommt im Körper am häufigsten vor. Entgegen einiger Behauptungen wird der Name Glückshormon dem Endorphin gerecht. Es ist nämlich tatsächlich ein Hormon und nicht wie andere „Glücksbringer“ – zum Beispiel Serotonin oder Dopamin - ein Neurotransmitter. 

Wie wirken Endorphine auf meinen Körper?

Endorphine sind körpereigene Substanzen, die von der Hirnanhangdrüse im Gehirn ausgeschüttet werden. Verschiedene Reize können Endorphine ausschütten. Dabei kann es sich um Ausdauersport handeln, um Lachen, um gutes Essen, ein süßes Baby oder eine schöne Landschaft.

Genau genommen sind Endorphine Endogene Morphine, die vom Körper eigentlich zur Schmerzlinderung produziert werden. Anders gesagt also eine körpereigene „Droge“, die bei Bedarf ausgeschüttet wird und ein High verursacht.

Das geschieht beispielsweise in Notfallsituationen, damit der Körper im Fall einer Verletzung erst einmal keine Schmerzen spürt. Dieselben Botenstoffe werden auch bei positiven Ereignissen freigesetzt. Zusammengefasst kann man also sagen, dass Endorphine uns dabei helfen, Extremsituationen besser durchzustehen.

Von ihrer Wirkung her haben Endorphine tatsächlich eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Rauschgift Morphin. 

Verbesserter Schlaf

Endorphine verbessern unsere Schlafqualität. Verschiedene Studien und Forschungen zeigen aber einen Zusammenhang auf. Grund dafür könnte sein, dass Endorphine zur Entspannung beitragen und uns glücklich machen. Wer glücklich und entspannt ins Bett geht, grübelt weniger und schläft besser und tiefer

Senkung von Stress

Endorphine wirken sich positiv auf unser Stressempfinden aus. Die Glückshormone sorgen dafür, dass wir mit Extremsituationen besser klarkommen. Auch Stressmomente sind solche Extremsituationen. Endorphine bewirken, dass wir widerstandsfähiger gegenüber der Belastung werden und beruhigen uns, sodass wir insgesamt nicht mehr so anfällig für Hektik sind.  

Stärkung des Immunsystems

Wer besser schläft und resistenter gegen Stress ist, hat allgemein ein besseres Wohlbefinden. Insofern stärken Endorphine tatsächlich auch unser Immunsystem. Endorphine bewirken, dass wir weniger krank werden - und das gilt nicht nur für unsere physische Gesundheit. Auch unser „psychisches Immunsystem“ wird dank dieser Glückshormone stabilisiert und es kommt weniger häufig zu Depressionen. 

Bildung von Sexualhormonen

Endorphine regen die Bildung von Sexualhormonen an. Insofern sind Endorphine tatsächlich auch für unser Lustempfinden mit verantwortlich - und dafür, dass wir überhaupt Lust bekommen.Verallgemeinernd kann man sagen: wer mehr Endorphine im Körper freisetzt, hat ein erfüllteres Liebesleben.

Regulierung vom Hungergefühl

In der Tat regulieren Endorphine auch unser Hungergefühl. Viele Menschen haben im Laufe des Alltagslebens verlernt, wirklich auf ihr Hungergefühl zu hören. Ein schneller Happen zwischen Tür und Angel, viel zu viel Essen hastig verschlungen, weil die Zeit fehlt oder der Schokoriegel, um damit einen stressigen Moment zu kompensieren – Essen ist für die meisten von uns längst kein natürlicher Vorgang mehr, bei dem der Körper bestimmt, wann er Hunger hat. Indem uns Endorphine entspannter fühlen lassen, regulieren sie auch unser Hungergefühl.

Wie werden Endorphine freigesetzt?

Endorphine freisetzen können sowohl negative als auch positive Erlebnisse. Sie werden nämlich sowohl durch Notfallsituationen als auch durch positive Ereignisse aktiviert. Sprich, sowohl Notlagen als auch schöne Erlebnisse können unsere Glückshormone steigern. 

Wo werden Endorphine produziert und wie kann man seinen Endorphinhaushalt steigern?

Im Gehirn in der Hypophyse und dem Hypothalamus werden die Endorphine produziert. Im Hypothalamus wird dazu ein Vorläuferprotein gebildet, von dem in der Hypophyse neben den Endorphinen noch andere Stoffe abgespalten werden. Damit die Endorphine ihre Wirkung entfalten können, benötigen sie Rezeptoren. Diese befinden sich vor allem im Rückenmark, im Gehirn und im vegetativen Nervensystem. Wir können unserer Endorphinproduktion auch auf die Sprünge helfen. Wer einige Parameter beachtet, kann seinen Körper tatsächlich zu einer erhöhten Endorphinausschüttung motivieren. 

Mehr Sport 

Ein Klassiker ist die Relation zwischen Endorphinen und Sport. Wer sich bewegt und aktiv lebt, steigert damit die Produktion von Glückshormonen. Besonders die regelmäßigen Läufer kennen den Zusammenhang zwischen Joggen und Endorphinen – so manch einer hat sogar das sogenannte „Runner ´s High“ erlebt, einen glückserfüllten Zustand, der nach einem Erschöpfungstief im Rahmen von Ausdauersport freigesetzt wird. Es sorgt dafür, dass sich lange Distanzen trotz Ermüdung und Schmerzen bewältigen lassen.Aber auch andere Sportarten, Krafttraining oder kurzes Intervalltraining beispielsweise, bringen die Endorphinproduktion in Gang und lassen uns besser, glücklicher und entspannter fühlen. 

Küssen

Küssen sorgt für eine ganz enorme Endorphinausschüttung! Zugleich reduziert sich beim Küssen das Stresshormon Cortisol und der Körper beginnt, sich entspannter und wohler zu fühlen. Das steigert übrigens auch das Selbstwertgefühl.

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Lachen

Wer lacht, produziert dabei Endorphine und fühlt sich entspannter und insgesamt wohler. Das gilt nicht nur für den Moment des Lachens, sondern insbesondere auch für danach. Denn dann verteilen sich die ausgeschütteten Endorphine in der Blutbahn und sorgen dafür, dass wir uns glücklicher fühlen.Während die Endorphine freigesetzt werden, wird zudem die Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin unterdrückt. Die kurzzeitigen Veränderungen im Hormonhaushalt (1) können dabei sogar so stark sein, dass sie helfen, Schmerzen zu lindern.Nicht umsonst wird Lachen in Form von Lach-Seminaren und Lach-Gruppen therapeutisch eingesetzt. 

Ernährung

Auch die Ernährung kann unsere Endorphinproduktion anregen. Dabei sollten wir jedoch zwischen dem sogenannten „Soulfood“, also Essen, das der Seele guttut, aber nicht unbedingt gesund sein muss, und wirklich guten Lebensmitteln unterscheiden. Kommt es uns auf die Endorphine an, so helfen uns Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an Antioxidantien und Probiotika weiter, denn sie begünstigen die Glückshormonproduktion.

Dazu zählen Nüsse, Beeren, Artischocken oder Äpfel mit vielen Antioxidantien, und Joghurt, Kefir oder Sauerkraut mit einem großen Gehalt an Probiotika. Die vielzitierte Schokolade, die angeblich glücklich machen soll, hat übrigens auch ihre Berechtigung. Allerdings hilft sie vorwiegend bei der Produktion von Serotonin und ist in größeren Mengen natürlich keine gute Idee. Mit Süßigkeiten sollte man generell sparsam haushalten. 

Sonne 

Sonne kann unsere Endorphinausschüttung ebenso positiv beeinflussen. Ein Sonnenbad setzt in der Haut das Beta-Endorphin frei und regt außerdem zur Produktion von Vitamin D an. Das benötigt unser Körper dringend, da er es selbst nicht produzieren kann.

Welche Folgen hat ein Endorphinmangel? 

Wer unter einem Endorphinmangel leidet, wird dabei bestimmte körperliche und psychische Veränderungen an sich feststellen müssen. Die ersten Anzeichen dafür sind anhaltende Müdigkeit, Lust- und Antriebslosigkeit und Gereiztheit. Welche Veränderungen darüber hinaus auftreten, hängt davon ab, welche Endorphine genau den Mangel aufweisen.

Dauert der Mangelzustand länger an und wird er nicht durch beispielsweise Nahrungsergänzung ausgeglichen, kann das tatsächlich schwerwiegende psychische Folgen haben – Depressionen, Zwangsstörungen oder irrationale Angststörungen. 

Welche weiteren Glückshormone gibt es?

Unser Körper produziert sechs verschiedene Glückshormone: Serotonin, Dopamin, Noradrenalin, Endorphine, Phenethylamin und Oxytocin. Und im Frühling haben wir von einigen jede Menge im Körper. Allein mehr Licht und sich draußen bewegen sorgt für mehr Gute-Laune-Hormone und Frühlingsgefühle.

Fazit

Endorphine fühlen sich nicht nur gut an, wenn unser Körper sie ausschüttet, sondern sie sind für unsere psychische und physische Gesundheit auch essentiell.Der Endorphinproduktion auf die Sprünge helfen, können wir durch unter anderem Sport, gesunde Ernährung, Sonne oder körperlicher Zuwendung. 

Nicht nur das Gläschen am Abend, sondern auch das, was den Tag über auf deinem Teller landet, beeinflusst deinen Hormon- und damit auch Testosteronhaushalt. Schlecht ist hier alles, was als Fett auf deinen Hüften landet und damit die Testosteronproduktion hemmt – Fast Food, Junk Food oder süße Softdrinks. Gerade zuckerhaltige Getränke verpassen dir über den Tag getrunken einen so hohen Boost an Zucker und leeren Kalorien, dass das Anlegen von überschüssigem Körperfett nahezu vorprogrammiert ist. Das wiederum übt eine östrogene Wirkung aus. 

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Quellen:

(1) https://www.planet-wissen.de/natur/anatomie_des_menschen/hormone/index.html