Aufmerksamkeit steigern
Autor*in01.09.2022
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Annette Steiner-Kienzler

Als Apothekerin sind höchste Qualität und Transparenz, beste Inhaltsstoffe und eine wissenschaftliche Basis mein Anspruch.
Verfügbare Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt haben mich allesamt nicht überzeugt, weshalb ich die Produkte von qinao entwickelt habe.

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Als Apothekerin sind höchste Qualität und Transparenz, beste Inhaltsstoffe und eine wissenschaftliche Basis mein Anspruch.
Verfügbare Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt haben mich allesamt nicht überzeugt, weshalb ich die Produkte von qinao entwickelt habe.

Ob im Job oder in der Partnerschaft, Aufmerksamkeit spielt das ganze Leben über eine wichtige Rolle. Dabei können wir uns im Schnitt maximal 20 Minuten am Stück konzentrieren. Aber gibt es Wege, um unsere Aufmerksamkeit zu verbessern und unsere Aufmerksamkeit zu steigern? Wir wollen in diesem Ratgeber näher darauf eingehen und klären, was Aufmerksamkeit überhaupt bedeutet. 

Was bedeutet Aufmerksamkeit? 

Hier eine kurze Definition von Aufmerksamkeit: Aufmerksamkeit ist die Fähigkeit, einen relevanten Reiz auszuwählen und sich auf ihn zu konzentrieren.

Dabei geht es um den kognitiven Prozess, der es möglich macht, uns selbst bezüglich eines Reizes zu positionieren und konsequent auf ihn zu antworten. Diese kognitive Fähigkeit ist sehr wichtig und wird im täglichen Leben ständig gebraucht. Synonyme für Aufmerksamkeit sind demnach Geistesgegenwart, aber auch Andacht und Interesse. 

Was ist der Unterschied zwischen Aufmerksamkeit und Konzentration?

Der Unterschied zwischen Aufmerksamkeit und Konzentration liegt im kognitiven Prozess:

  • Aufmerksamkeit ist die Fähigkeit, sich auf eine Aufgabe oder ein Thema zu konzentrieren.
  • Konzentration ist die Fähigkeit, diese Aufmerksamkeit für eine bestimmte Zeit aufrechtzuerhalten.

Die Aufmerksamkeit auf eine Sache auszurichten, hängt von vielen Bedingungen beziehungsweise Motivationsfaktoren ab. Dazu gehören Stimmung, Umgebung, Können und ob das Thema interessant ist.

Konkret bedeutet das: zunächst generiert etwas unser Interesse – ein spielendes Kind beispielsweise. Wir beginnen, unsere Aufmerksamkeit auf das Kind zu richten. Um dem Kind weiter zuzuschauen und zu verfolgen, was es beim Spielen macht, benötigt es schließlich unsere Konzentration.

Wichtig für dich zu wissen: Selbstmotivation ist wichtig, um seine Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Sache lenken zu können und auch bei dieser dranzubleiben.

 

 

Welche unterschiedlichen Formen der Aufmerksamkeit gibt es?

Weil Aufmerksamkeit ein wirklich komplizierter kognitiver Prozess ist, besteht dieser aus einer Gruppe von Teilprozessen.

Das belegen verschiedene wissenschaftliche Studien. Eines der populärsten Modell für die Teilprozesse der Aufmerksamkeit stammt von Sohlberg und Mateer (1987, 1989) und basiert auf klinischen Proben experimenteller Neuropsychologie.

Demnach kann Aufmerksamkeit in einige Teilprozesse untergliedert werden.

Daueraufmerksamkeit 

Die sogenannte Daueraufmerksamkeit beschreibt die Fähigkeit, sich über einen langen Zeitraum auf einen Reiz oder eine Tätigkeit zu konzentrieren.
Es ist möglich, unsere Daueraufmerksamkeit zu trainieren und zu verbessern. Mit der Zeit können so Aufgaben, Projekte oder Themen über einen längeren Zeitraum fokussierter betrachtet werden.

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Selektive Aufmerksamkeit

Unter der selektiven Aufmerksamkeit versteht man die Fähigkeit, sich auf einen spezifischen Reiz oder eine spezifische Aktivität zu konzentrieren, während ablenkende Stimuli vorhanden sind. Ein gutes Beispiel hierfür ist ein Partyabend. Während rundherum verschiedene Reize wie laute Musik, Gläserklappern oder Gelächter von anderen passieren, konzentriert man sich selektiert auf seinen Gesprächspartner. 

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Fokussierte Aufmerksamkeit

Die fokussierte Aufmerksamkeit beschreibt die Fähigkeit, sich auf einen Reiz zu konzentrieren. Sie ermöglicht es uns, relevante Reize schneller zu erkennen. Wir verwenden diese Art von Aufmerksamkeit täglich mehrfach – beispielsweise wenn wir am Tisch sitzen und etwas auf den Boden fällt, was wir gezielt wieder aufheben. 

Geteilte Aufmerksamkeit

Geteilte Aufmerksamkeit beschreibt die Fähigkeit, unterschiedliche Reize gleichzeitig wahrzunehmen. Als Beispiel lässt sich hier das Autofahren nennen. Neben Gas geben, lenken und Radio hören muss außerdem auf den Verkehr geachtet werden. 

Alternierende Aufmerksamkeit

Hierunter versteht man die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf zwei oder mehrere Reize abwechselnd zu lenken. Sie ist die Aufmerksamkeit, die wir tagsüber mit am häufigsten nutzen, da wir permanent dazu gezwungen sind, zwischen unterschiedlichen Aufgaben zu switchen – wir schreiben beispielsweise an einem Text, müssen zwischendrin aber eingehende Telefonate annehmen und beantworten. Oder aber wir kochen und behalten gleichzeitig das spielende Kind im Auge. 

Mit diesen Tricks steigerst du deine Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit lässt sich trainieren. Es gibt einige simple Tricks und Übungen, wie wir unsere Aufmerksamkeitsspanne erhöhen und unsere Aufmerksamkeit und Konzentration gezielt trainieren können.

Dazu zählen einfache Übungen, bei denen wir versuchen, uns möglichst lange auf etwas zu konzentrieren und die Zeitspanne der Konzentration dabei nach und nach erhöhen. Ein Beispiel hierfür ist das Lesen eines Buches, bei dem wir schrittweise versuchen, immer mehr Seiten am Stück zu lesen, ohne uns zwischendurch ablenken zu lassen.

Außerdem gibt es auch einige Alltagsparameter, die uns in unserer Aufmerksamkeit effektiver machen können.

1. Ablenkungen vermeiden

Laute Musik, ein laufender Fernseher oder das Handy – alles, was uns von den Dingen ablenkt, auf die wir uns eigentlich konzentrieren wollen, beeinträchtigt unsere Aufmerksamkeit.
Daher während der Arbeit das Smartphone besser in der Tasche lassen.

2. Ausreichend Nährstoffe

Auch mit der richtigen Nährstoffversorgung können wir unsere Konzentration und Aufmerksamkeit steigern. Es gibt Vitamine, die unser Aufmerksamkeitsvermögen positiv beeinflussen können.

Insbesondere die Vitamine B12, B6, Folat und Niacin, tragen zur Verringerung von sowie zu einer normalen psychischen Funktion bei und können so die Konzentrations- und geistige Leistungsfähigkeit unterstützen.

  • Hier ist speziell Vitamin B12 hervorzuheben. Es beeinflusst und erhält unsere Stimmung und unsere kognitive Leistungsfähigkeit. Vitamin B12 gilt darum als eines der wichtigsten Vitamine fürs Gehirn.
  • Eine besondere Rolle kommt außerdem Vitamin D3 zu. Es nimmt eine Schutzfunktion für die Nervenzellen im Gehirn ein und beugt aktiv dem Absterben von Gehirnzellen vor.

Wer viel arbeitet oder viel leistet sollte durchaus auch über eine Extraportion in Form von gezielter Nahrungsergänzung nachdenken.

3. Deadlines setzen

Unnötiges Aufschieben ist nicht zielführend. Unser Kopf füllt sich mit lauter unerledigten Aufgaben. Das blockiert uns und lässt uns zudem unzufrieden fühlen.
Erledigte Aufgaben schaffen im Gehirn hingegen Ordnung und Platz für Neues.

4. Bewegung & Sport

Bewegung ist ein effektiver Weg, um unsere Aufmerksamkeitsspanne zu verbessern. Sie sorgt für eine verstärkte Durchblutung des Gehirns, was wiederum zu einer besseren Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Glucose führt. Zudem fördert Bewegung den Informationsaustausch zwischen den Nervenzellen, indem neue Synapsen gebildet werden. Die sorgen für eine höhere geistige Vitalität und Aufmerksamkeit. 

5. Multitasking vermeiden

Unser Gehirn schafft mühelos mehrere Dinge gleichzeitig – morgens Zähneputzen und dabei den Tag vorsortieren oder Telefonieren und gleichzeitig Notizen machen. Dennoch lenken komplexe Nebentätigkeiten ab und verkürzen unsere Aufmerksamkeitsspanne insgesamt.
Wer effektiv und konzentriert etwas erledigen will, sollte die ganze Aufmerksamkeit darauf richten.

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6. Stress & Druck reduzieren

Stress und Druck sind Aufmerksamkeits-Killer. Wer sich Druck macht oder sich im Büro zu sehr stresst, wird kaum richtig bei der Sache sein. Emotionaler und psychischer Druck oder Stress verhindern, dass wir uns richtig konzentrieren können.

Leider haben wir darauf nur bedingt Einfluss. Streit, Mobbing oder persönliche Schwierigkeiten treten im Leben eines jeden auf. Dennoch können wir versuchen, durch gezielte Achtsamkeitsübungen, gelassener und sortierter damit umzugehen. Auch ein ausgewogene Ernährung oder gezielte Nahrungsergänzungsmittel helfen, mehr Ruhe zu finden und Stresssituationen gelassener entgegenzutreten. 

7. Leichte Hintergrundgeräusche

Bei lauter Musik oder Baustellenlärm ist unsere Aufmerksamkeit unter Umständen schnell verloren. Hilfreich hingegen sind leichte Hintergrundgeräusche – sanfte Musik, die nicht zu schnell, aber auch nicht zu langsam ist.

Es gibt im Internet eigene Playlisten mit Konzentrationsmusik, die genau das schafft. So soll beispielsweise klassische Musik die Konzentration verbessern – es gibt hier den sogenannten „Mozart-Effekt“ - deutschsprachige Popmusik soll sie hingegen verschlechtern. Grund dafür ist, dass man zu sehr auf den Text achtet und sich davon leicht ablenken lässt.

Welche Faktoren beeinflussen die Aufmerksamkeitsspanne?

Je größer und bunter Reize sind, desto mehr Aufmerksamkeit schenken wir ihnen. Dies erklärt auch, warum bereits Babys wie hypnotisiert an einem laufenden Fernseher kleben. Auch Dinge, die neu für uns sind, uns persönlich betreffen oder emotional anrühren, interessieren uns schneller. Nicht umsonst sind Hunde- und Katzenvideos in den sozialen Medien ein absoluter Renner.

Auch sind wir von Natur aus neugierig: überall da, wo jemand anderes interessiert auf etwas schaut, wollen wir auch einen Blick erhaschen. Man denke hier an die kilometerlangen „Gaffer-Schlangen“ nach Unfällen auf der Autobahn.

Im Gegensatz dazu fällt es uns schwerer, uns zu fokussieren, wenn das Material nicht interessant ist oder zu viele Reize auf einmal auf uns einströmen. Nachteilig wirken sich auch emotionale Ablenkungen aus, beispielsweise

  • ein laufender TV
  • eine Radiosendung,
  • Textnachrichten,
  • Gespräche im Nebenraum oder Gegenstände, die in uns den Wunsch auslösen, zu spielen oder etwas anderes zu tun.
  • Müdigkeit - hier empfehlen wir diesen Artikel zu lesen - Was man gegen Müdigkeit tun,
  • Hunger oder Übersättigung,
  • körperliche Bedingungen (hormonelle Schwankungen, Mangelzustände, Verletzungen des Nervensystems) wirken sich negativ aus.

 

 

Insbesondere unsere reizüberflutete Welt sorgt mehr und mehr dafür, dass unsere Aufmerksamkeitsspanne kürzer wird. Messages auf dem Handy, E-Mails, Anrufe, das interne Kommunikationssystem der Firma – unsere Aufmerksamkeit ist permanenten Versuchungen ausgesetzt.

Fazit

Unsere Welt ist schnelllebig und reizüberflutet. Das Gehirn vollbringt tagtäglich Höchstleistungen, um unsere Aufmerksamkeit in all der Hektik und dem Trubel aufs Wesentliche gerichtet zu halten.

Oftmals setzen wir Aufmerksamkeit als etwas ganz Normales voraus – und übersehen dabei vollkommen, wie häufig sie uns doch im Laufe des Tages abhanden kommt. Allzu leicht schenken wir falschen oder banalen Dingen unsere Aufmerksamkeit oder richten sie auf zu viele Dinge gleichzeitig.
Wer es schafft, zu fokussieren, geht mit mehr Struktur und Klarheit durch den Alltag.

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